Online Veranstaltungen

zu finden in unserem YouTube Kanal

Die Herrschinger Schriftstellerin
Leni Gwinner

Die Herrschinger Schriftstellerin Leni Gwinner hat ihren ganz eigenen Stil: In ihren Gedichten werden die Gegenstände lebendig, entwickeln im Gedicht ihr Eigenleben und eine skurrile Erotik, sozusagen eine Paarung mit Liebe und Witz.
Bodenständig und leicht abgedreht führt Leni Gwinner durch das Leben der Gartenschläuche und Saugroboter.

Tradition mit Nelke

Im Mai 2049 findet die fast achtzigjährige Mimi ein Stück alten Lebkuchenteigs. Sie berichtet ihrer Cousine, der Ich-Erzählerin davon und beide verabreden sich zum Lebkuchenbacken. Während sie backen, erinnern sie sich an die Lebkuchtradition der Familie: An Tante Bibis Lebkuchkreationen wie die befruchtete Lebkucheneizelle für eine Freundin, die gerne 

schwanger werden wollte; an die speziellen Zutaten im Teig (z.B. Blut, Bienenmaden), wie es dazu kam, dass diese in den Teig gerieten und den Brauch, in jeden Teig ein Teigstück vom Vorjahr einzukneten. Ungerne erinnern sie sich an die strengen Vorgaben der Großmutter, die nur Herzen und Sterne backen wollte, was zu viel Streit und schlussendlich zum Traditionsbruch der beiden Protagonistinnen führte. Von ihren Erinnerungen angespornt, beginnen sie in alten Familienunterlagen zu kramen und kommen dabei Schritt für Schritt ihrer eigenen überraschenden Herkunft auf die Spur, enträtseln das spurlose Verschwinden der Urgroßmutter und geben die Tradition an den Freund der Familien, den Swoboda-Karli weiter, der darüber glücklich ist und eine Lebkuchenmanufaktur eröffnet.

Friedrike Hellerer über den Tierbildhauer
Wilhelm Krieger

Der Herrschinger Tierbildhauer Wilhelm Krieger war einer der bedeutendsten Bildhauer seiner Zeit. Als reiner Autodidakt brachte er sich selbst den Bronzeguss sowie die Gestaltung in Stein bei und entwickelte dabei seinen ganz eigenen Stil. Hauptsächlich modellierte er heimische Tiere, vor allem Säugetiere und Vögel. Seine Bronzen sind leicht stilisierend, aber von großer Lebendigkeit. Bei jeder einzelnen seiner Figuren bemerkt man, wie genau Wilhelm Krieger seine Modelle beobachtet und kennengelernt hat. Wilhelm Krieger setzt seine Tiere nie in irgendeine Beziehung zum Menschen, sie leben vielmehr in ihrer eigenen Welt.

Ricardo Volkert

Tres Canciónes

1. Moliendo Café – Lyrik und Musik von José Manzo Perroni (Venezuela) aus dem Jahr 1958. Intro und Bearbeitung: Ricardo Volkert

2. Cantaliso en un bar – Lyrik von Nicolás Guillén (Kuba, 1902-1989) aus seinem Gedichtband „Lieder für Soldaten und Sones für Touristen“ (Cantos para soldados y sones para turistas, 1937). Musik von Ricardo Volkert (erschien auf der CD Intensidad/Shurano, 2007)

Mit seinem rassigen Gitarrenspiel und dem ausdrucksvollen Gesang ist Ricardo Volkert vielen Herrschingern bekannt. Mit den drei Liedern „Moliendo Café“, „Cantaliso en un Bar“ und „Invocación“ gibt er eine eindrucksvolle Probe seines Könnens. Das Thema der drei Lieder ist die schmerzvolle Liebe, die Unterdrückung und Ausbeutung der „kleinen Leute“ und zuletzt der Spanische Bürgerkrieg

3. Invocación – Lyrik von Pablo Neruda (Chile, 1904-1973) aus seinem Gedichtband „Spanien im Herzen“ (Espana en el corazón, 1937). Musik von Ricardo Volkert (erschien auf der CD Cuentos del SUR – Geschichten aus dem Süden, 2013)

Friedrike Hellerer

Der Archäologische Park und die "Adelskirche"

Als 1982 der Herrschinger Friedhof nach Osten erweitert wurde, kam es zu einer sensationellen Entdeckung:
Bei Grabungen kamen die Überreste einer kleinen Kirche sowie eine Nekropole mit 14 Gräbern aus dem 7. Jahrhundert zutage. Die dabei gefundenen Grabbeigaben sind in künstlerischer und materieller Hinsicht ausgesprochen hochwertig. Der langobardische Repräsentationsgürtel, der u.a. dabei gefunden wurde, kam aus für damalige Verhältnisse weit entfernten

Werkstätten. Archäologen kommen daher zu dem Schluss, dass die Bestatteten wohl eine führende Rolle in der bajuwarischen Gesellschaft des frühen Mittelalters gespielt haben.

Jakob Mühleisen

An Island in Argentina

Teil 1

Teil 2

In seinem zweiten Album setzt der 20-jährige Herrschinger Singer-Songwriter Jakob Mühleisen sein Jahr 2019 musikalisch um. Über die ersten Stufe der Liebe, über den tiefen Sturz, bis hin zur Angst seine erfüllte Liebe zu verlieren. Die große Frage bleibt letztendlich ob alles so bleibt wie es ist? Oder landet man wieder am Start, dem Wasserfall, der bis zu einer Insel in Argentinien führt und in die richtige Richtung fließt? Wer Indie-Folk und Gitarre mit Gesang schätzt, wird das Album mögen.

Künstlergespräch: Kathrin Kamal spricht mit Richard Bierl

Richard Bierl ist in Herrsching bekannt als Kunstmaler und als Leiter zahlreicher Malkurse. Die Herrschinger Kunstpädagogin Kathrin Kamal spricht mit Richard Bierl anhand seiner Bilder über klassische Maltechniken, Malen mit dem Besen, Kunst mit Teer und die manchmal bizarren Ideen seiner Malschüler.

Alke Stachler

Bisher sind zwei Gedichtbände von Alke Stachler erschienen, nämlich „Dünner Ort“ (2016) und „Geliebtes Biest“ (2019).

Alke Stachler, geboren 1984 in Temeswar in Rumänien, lebt und arbeitet in Augsburg. Ihre Gedichte ließen bereits aufhorchen: 2017 bekam sie den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg, 2018 ein Stipendium des Bayerischen Kultusministeriums. In mythologischen Bildern mit großer Einprägekraft („Schatten mit Fangzähnen“, Haare, die rückwärts wachsen) nimmt sie den Leser bzw. den Zuhörer mit auf eine Reise ins Unterbewusste, in Welten jenseits des Alltagsverstandes. In ihren eigenwilligen Prosagedichten lässt sie märchenhafte Welten entstehen, die den Leser/Zuhörer sofort erobern.

Karin Schreiber

Die Herrschinger Lyrikerin Karin Schreiber , bekannt als “Ammersee-Dichterin”, liest hier ihre eigenen Stimmungsgedichte vom See, von der Landschaft des Fünfseenlandes und von Begegnungen mit den Menschen auf der Seepromenade.
Begleitet wird sie von dem Musiker Klaus Weighart mit einfühlsamen Melodien am Klavier, mit der Gitarre und mit der Handpan.

Señor Blues

Online Konzert im Kurparkschlösschen

Blues pur: Die vielleicht beste Kurzfassung der Musik von Señor Blues bot der Kritiker Gerhard Summer von der Süddeutsche Zeitung: “Die Gitarristen Guido Rochus Schmidt und Tom Höhne spielen den Blues geradlinig, kantig und ohne Schnörkel…Rhythmisch sind Señor Blues ohnehin eine Wucht. Ihre Musik klingt voll, klar und so ungeschönt, wie Blues eben klingen muss.”

Thomas Kraft

liest das erste Kapitel aus seinem neuen Roman mit dem Arbeitstitel „Zeit der Narben“.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Bei einer Recherchereise durch Ghana stößt die Journalistin und Kamerafrau Paula auf die Geschichte einer deutschen Fliegerin, die im Zweiten Weltkrieg dazu beitrug, dass junge Piloten sinnlos geopfert wurden. Paula stellt die Verbindung zu ihrer eigenen Familiengeschichte her, dem Fliegertod des Großvaters. Paulas Spurensuche führt sie am Ende wieder nach Berlin, wo mit der deutschen Kolonialgeschichte durch die preußischen Sklavenhändler alles begann. Wo die letzte Schlacht des Zweiten Weltkrieges tobte. Und wo heute Wirtschaftsführer die erneute Kolonialisierung Afrikas planen. Drei Freunde begleiten Paula und beschützen sie, denn mit ihren Nachforschungen provoziert sie heftige Reaktionen und Paula muss fortan um ihr Leben fürchten …”

Friedrike Hellerer

“Alles, was Sie schon immer über das Kurparkschlösschen, dieses ganz besondere Bauwerk in der Herrschinger Bucht wissen wollten: Hier erfahren Sie es.”

Kunst für Kinder

Karten mit Blumenmotive gestalten

Lachsteine gestalten

Hier erfährst du wie du Steine bemalen kannst.
Ich zeige dir meine bunten Lachsteine. Em Ende gibt es noch ein nettes Gedicht über die Lachsteine von einem mir unbekannten Autor.
Viel Spaß!

Udo Schindler und Jaap Blonk

Experimentelle Musik

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Lautpoesie: Dieses Wort beschreibt wohl am besten, was Udo Schindler und Jaap Blonk veranstalten:
Musik aus dem Niemandsland zwischen Lyrik und Jazz. Man muss sich auf diese Art von Musik einlassen, aber dann merkt man wie viel Musikalität in diesen Improvisationen steckt. Musik, die aus dem Moment kommt, immer neu, nie gleich.

Faltsch-Wagoni

After the Virus

Ihr Beitrag zu Covid-19